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KopfschmerzNeues Curriculum Kopfschmerz: Kopfschmerz-Fortbildung für Hausärzte

Im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages wurde das neue Curriculum "Versorgung von Kopfschmerz – leicht gemacht" für Hausärzt*innen und Fachärzt*innen mit Hausarztfunktion erstmals angeboten.

Blonde Frau fasst sich an die Stirn, da sie vermutlich Kopfschmerzen hat.
goodluz/stock.adobe.com; posed by a model

Versorgung von Kopfschmerz – leicht gemacht. So lautet der Titel eines neuen Curriculums, das erstmals im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages angeboten wurde. Ziel des Curriculums ist es, Hausärzt*innen und Fachärzt*innen mit Hausarztfunktion das notwendige Basiswissen zur Versorgung ihrer Kopfschmerzpatient*innen zu vermitteln.

Diagnose Kopfschmerz

In Deutschland leiden laut aktuellen Schätzungen mehr als 12 Millionen Menschen regelmäßig unter Kopfschmerzen. Aufgrund dieser hohen Zahl liegt die Versorgung der Patient*innen zu einem großen Teil in den Händen von Hausärzt*innen und Fachärzt*innen mit Hausarztfunktion, wie z. B. Gynäkolog*innen, Neurolog*innen und Orthopäd*innen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue Arzneimittel zur Therapie und Prophylaxe von Kopfschmerzen.

Um Ärzt*innen die qualifizierte Diagnostik und Therapie zu erleichtern, hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ein Curriculum „Versorgung von Kopfschmerz – leicht gemacht“ aufgelegt. Dieses vermittelt notwendiges Basiswissen zur Versorgung von Kopfschmerzpatient*innen. Das Curriculum wurde nun erstmals im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages angeboten – mit hoher Resonanz.

Inhalte des Curriculums

Zu den Inhalten des Curriculums gehören Diagnose, Differentialdiagnose, Therapie und Prophylaxe akuter und chronischer Kopfschmerzen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Neben Hausärzt*innen und Fachärzt*innen mit Hausarztfunktion können sich aber auch andere Arztgruppen, wie z. B. Schmerzmediziner*innen ohne Schwerpunkttätigkeit im Kopfschmerz, durch die Teilnahme an dieser zertifizierten Weiterbildung einen aktuellen Überblick verschaffen. Für spezialisierte Einrichtungen, wie z.B. Kopfschmerzambulanzen und Kopfschmerzzentren, ist das Curriculum nicht geeignet, da diese vorwiegend die Versorgung von komplizierteren Fällen übernehmen.

Für Teilnehmer*innen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages stehen Teile des Curriculums in der Mediathek des Kongresses noch bis zum 8. Mai 2022 on demand zur Verfügung, darunter z. B. ein Vortrag zur Therapie und Prophylaxe der Migräne. Weitere Fortbildungen zum Themenkomplex Kopfschmerz sind in Planung.

Quelle: Pressemitteilung/Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.