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Klima und GesundheitHitzeschutz: Neues Informationsportal gestartet

Hitze, Thermometer 42 Grad vor sonnig gelbem Himmel
Günter Albers/stock.adobe.com

Nach aktuellen Prognosen sind bei unverändertem Treibhausgasausstoß immer längere Hitzeperioden in Deutschland sehr wahrscheinlich - mit erheblichen gesundheitlichen Folgen.

Die Klimakrise hat bereits auch in Deutschland zu Extremtemperaturen und längeren Hitzeperioden geführt. Hitze gehört zu den größten klimawandelbedingten Gesundheitsrisiken. Das Umweltbundesamt hat in seiner Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 bei unverändertem Treibhausgasausstoß bis zu über 40 Hitzetage pro Jahr prognostiziert. Besonders für ältere Menschen, Kinder, Säuglinge, Menschen, die im Freien arbeiten und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutet die Hitze eine hohes gesundheitliches Risiko, belegen epidemiologische Studien. 

Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e.V.) hat deshalb das neue Portal hitze.info gestartet. Auf der Website erhalten Gesundheitsberufe und kommunale Gesundheitsakteur*innen Informationen zu den gesundheitlichen Folgen von Hitze sowie Maßnahmen für Hitzeschutz. Es finden sich u.a. Schulungsmodule für Pflegekräfte und Ärzt*innen, in denen ein effektiver Schutz vor Hitzeerkrankungen vermittelt wird. Ziel des Angebots ist, Gesundheitsfachkräfte zu befähigen, sich aktiv an Hitzeaktionsplänen in den jeweiligen Kommunen zu beteiligen bzw. sie proaktiv zu initiieren. 

Nur durch eine zeitnahe und flächendeckende Implementierung von Hitzeaktionsplänen in Kommunen und Einrichtungen könne das Ziel erreicht werden, das Risiko für gefährdete Menschen während Hitzeperioden zu verringern.

Quelle: KLUG e.V.

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