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WissenschaftAusschreibung: Stiftungsprofessur für Komplementäre und Integrative Medizin

Akupunkturnadeln
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Integrative Medizin bei chronischen Erkrankungen

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt im Rahmen der Alois-Schnaubelt-Stiftungsprofessur und Forschungsgruppe Fördermittel bereit, um die Anwendung von Verfahren der Komplementären und Integrativen Medizin für Prävention und Therapie chronischer Krankheiten zu untersuchen.

Programm

In Ergänzung des Schnaubelt-Post-Doc- und Habilitationsprogramms werden die Fördermittel in Höhe von 3 Mio. Euro für die Errichtung einer Stiftungsprofessur mit der dazugehörigen Arbeitsgruppe über einen Zeitraum von 8 Jahren zur Verfügung gestellt. Die aufnehmenden Universitäten sollen elementare Eigenleistungen erbringen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Universitäten, die einen neuen Forschungsschwerpunkt Komplementäre und Integrative Medizin (KIM) implementieren möchten sowie berufungsfähige Wissenschaftler*Innen aus der Medizin und den Life Sciences, die sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet haben und in enger Kooperation mit den aufnehmenden Universitäten ein tragfähiges Konzept entwickeln.

Die Carstens-Stiftung stellt die Mittel zur Etablierung einer eigenen Arbeitsgruppe zur Verfügung. Im Förderzeitraum sollen innovative und richtungsweisende Forschungsvorhaben zur Prävention chronischer Krankheiten und zum Nutzen chronisch erkrankter Patient*Innen realisiert werden.

Die Stiftung erwartet von der aufnehmenden Hochschule durch die Aufnahme der Alois Schnaubelt-Stiftungsprofessur und Arbeitsgruppe eine nachhaltige strukturelle Stärkung der Komplementären und Integrativen Medizin. Die aufnehmende Einrichtung muss darlegen, wie die Arbeitsgruppe eingegliedert werden soll und ihre Unterstützung verbindlich zusagen.

Darüber hinaus wird ein Konzept erwartet, wie die Professur nach Ablauf der Förderung verstetigt werden kann. Insbesondere legt die Stiftung Wert auf ein integriertes Nachwuchsförderungskonzept und stellt ggf. hierzu weitere Mittel für Stipendien bereit.

Quelle: © Carstens-Stiftung

 

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